Bei einer festlichen Einschulungsfeier durften wir die drei neuen 5er-Klassen zum Schuljahr 2023/2024 in der Turnhalle begrüßen. Die Erwartung war groß. „Wer wird wohl mit mir in eine Klasse kommen?“ und „ob der Klassenlehrer oder die Klassenlehrerin nett sind?“ lauteten die brennendsten Fragen des neuen ASR-Nachwuchses. Nach der Begrüßung und Vorstellung wichtiger Menschen an der ASR und den gekonnt vorgetragenen Musikstücken der Musikzugklasse 6b, wurden die Geheimnisse rund um den Neuanfang an der ASR gelüftet und die einzelnen Schüler von ihren Klassenlehrerteams aufgerufen. Die neue 5a wird betreut von Herrn Schütte und Frau Pieri, die 5b von Frau Hügel und Frau Wagner, die 5c von Frau Krieg und Frau Rieger. Dann ging es für die Kinder raus aus der Turnhalle, rein in die ASR und auch ihre Eltern durften noch ein bisschen Schulluft schnuppern und sehen, wo ihre Kinder untergebracht sind. Nach einigen spannenden Infos über die Schule begleiteten Buspaten „die Neuen“ zu den richtigen Bussen und man sah am Ende dieses erfolgreichen ersten Schultags durchweg zufriedene Gesichter den Heimweg antreten.
Die Schülerinnen und Schüler unserer diesjährigen vier Abschlussklassen (AK 23) feierten gemeinsam mit ihren Familien und Freunden, der Schulleitung sowie ihren Lehrerinnen und Lehrern unter freiem Himmel im Hof der Schule den erreichten Schulabschluss. Alles in allem 95 Schüler*innen durften ihre Mittlere Reife oder ihren Hauptschulabschluss entgegennehmen. Schulleiterin Frau Singer-Luschka fand lobende Worte für die Leistungen des Abschlussjahrgangs. Sie bezog sich in ihrer Laudatio auf das Kurzgedicht „Wer es könnte“ von Hilde Domin. ‚Wenn der Wind durch deine Welt hindurchfährt, dann ist da Platz für Veränderung, es ist Raum für Neues‘, so Frau Singer-Luschka. Weit mehr als die Hälfte unserer Abschlussschülerinnen und -schüler sucht dieses Neue in der Fortsetzung ihrer Schullaufbahn, aber auch der Wechsel in eine berufliche Ausbildung wird für manch einen neue Chancen eröffnen. Zusammen mit der Elternbeiratsvorsitzenden Frau Wilhelm ehrte Rektorin Frau Singer-Luschka als Schulbeste Serena Wandah (10b) und Niklas Ocker (9e). Darüber hinaus konnten weitere 15 Preise sowie 28 Belobigungen für besondere schulische Leistungen verliehen werden. „Erfolg hat drei Buchstaben: T–U–N -> Tun!“ Unter diesem Leitsatz zeichnete die Vorsitzende des Fördervereins der ASR, Frau Heissenberger, das besondere soziale Engagement von Elif Köse (10a) aus und würdigte den intensiven Einsatz im Jugendforum der ASR von Nuri Bozboga, Lukas Keckeisen, Thomas Martin, Johannes Sattler und Denny Svalina. Auch Vivien Klassen, Maximilian Kurz, Anna Plechinger, Lia Sauter und Serena Wandah durften für ihr soziales Engagement an der Schule eine besondere Auszeichnung entgegennehmen. Vor der Zeugnisübergabe blickten die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer der Abschlussklassen, Frau Dlask (9e), Herr Schütte (10a), Frau Großhable und Herr Pfeifer (10b) sowie Herr Hegenloh (10c) noch einmal zurück auf eine erinnerungswürdige, aber gelegentlich auch sehr intensive Zeit mit ihren Schützlingen. ‚Stolz könnt‘ ihr sein auf das Erreichte‘ und ‚Erinnert euch noch lange an eure Schulzeit an der ASR‘ so die einhellige Meinung aller Fünf.
65 Schülerinnen und Schüler der Stufe 9 verbrachten ihre 7-tägige Studienfahrt im Südwesten von England und erlebten ein abwechslungsreiches Programm.
Zum ersten Mal organisierte die Adalbert-Stifter-Realschule ihre bewährte Studienfahrt für die Klassenstufe 9 nach Exmouth in Devon. Nach einer 20-stündigen Anreise, die das weltbekannte Stonehenge streifte, wurden die Jugendlichen von ihren Gastfamilien freundlich willkommen geheißen und bekamen am Abend einen ersten Eindruck der englischen Kultur. Bereits früh am nächsten Tag fuhr man nach Cornwall, um im Eden Project in zwei spannenden Workshops die einmalige Welt des Regenwaldes und seine Bedeutung für das Klima zu erfahren. Die schiere Größe der Anlage und die Artenvielfalt hinterließen einen nachhaltigen Eindruck. Im Anschluss an diese Erfahrung erreichte man am frühen Nachmittag die raue Nordküste Cornwalls bei Tintagel. Der Spaziergang hoch über dem wilden Meer und der Ausblick auf die Burg König Artus war beeindruckend. Durch die Ebbe konnte man noch an den Sandstrand, eine Höhle erkunden oder einfach das Meer beobachten. Der nächste Tag war der völlige Kontrast. Bristol stand auf dem Programm. Nach einem kurzen Stadtspaziergang gab es die Möglichkeit, in englischen Läden einzukaufen. Später lernten die Schüler bei einer Stadtführung zum Thema „Street Art“, dass Bristol weit mehr zu bieten hat, als die dortigen Kunstwerke des berühmtesten Künstlers der Stadt, Banksy. Exeter, mit seiner berühmten Kathedrale und der charmanten Innenstadt war am dritten Tag das Ziel. Nachdem man mit dem Zug wieder zurück in Exmouth war, stand ein weiteres Highlight bevor. Bei durchaus beachtlichen Wellen fuhr die Gruppe mit einem Fischerboot vor die Küste und jeder der wollte durfte Makrelen angeln. Die Ausbeute war beachtlich. Der letzte Tag in Devon stellte für viele Teilnehmer einen weiteren Höhepunkt dar. Der fantastische Nationalpark Dartmoor! Bei grandiosem Wetter wurden drei Gruppen gebildet und gemeinsam mit 3 örtlichen Wanderführern erkundete man auf einer 7km langen Tour diese einmalige Landschaft. Nachmittags ging es dann in Exmouth an den langen Sandstrand. Die am Vortag gefangenen Makrelen wurden am Strand gegrillt und gegessen. Einige Schüler schwammen im Meer, andere spielten Fußball und Volleyball oder genossen einfach Sonne und Wellen. Zufällig war an diesem Abend „Prom Night“, der Abschlussball der örtlichen Schule nach amerikanischem Vorbild. Unter dem Beifall der vielen Zuschauer fuhren die englischen Schüler in einem kilometerlangen Konvoi beeindruckender Autos zur Veranstaltungshalle direkt am Strand. Häufig kommentierten die deutschen Schüler: „Warum gibt es das nicht bei uns?“. Am nächsten Morgen verabschiedeten sich die Schülerinnen und Schüler von ihren Gastfamilien und es gab zahlreiche herzliche Umarmungen. Die Rückreise führte erst mal nach London. Auf einem ausgedehnten Spaziergang von Buckingham Palace bis Big Ben sahen die Schüler die größten Sehenswürdigkeiten dieser Metropole. Den Abschluss bildete eine interessante Bootstour auf der Themse von Westminster bis nach Greenwich. Mit einem kurzen Spaziergang durch den Greenwich Park erreichte die Gruppe den Reisebus. Nach einer sehr unruhigen, nächtlichen Fährüberfahrt war man am nächsten Mittag um viele neue Eindrücke reicher wieder in Schwäbisch Gmünd.
Endlich geht’s los! Strahlende Gesichter bei der Abfahrt am Freitagabend, eine Woche vor den Pfingstferien, in Richtung Székesfehérvár, Gmünds ungarischer Partnerstadt. Aber auch ein wenig Unsicherheit schwenkte bei dem ein oder anderen unserer 23 Austauschschüler*innen mit: Was erwartet mich in einem Land, dessen Sprache ich nicht spreche? Wie werde ich in der Familie meines Austauschschülers / meiner Austauschschülerin aufgenommen? Wird mir das Essen der ungarischen Küche schmecken?
Im Februar dieses Jahres startete das Projekt „Schulpartnerschaft“ der Adalbert-Stifter-Realschule mit dem Lánczos Kornél Gimnázium in Székesfehérvár. Damals reisten drei Lehrerinnen des privaten ungarischen Gymnasiums nach Schwäbisch Gmünd, um Stadt und Schule kennen zu lernen, erste Kontakte zu knüpfen und gemeinsam mit der Schulleitung der ASR den Schüler*innenaustausch vorzubereiten. Seither wurden die Kontakte durch zahlreiche Video-Calls unter den Lehrkräften intensiviert und das Austauschprogramm abgestimmt. Aber auch die teilnehmenden Schüler*innen beider Schulen lernten sich bereits über die Distanz etwas kennen. Steckbriefe und Fotos wurden ausgetauscht; die Schülerinnen und Schüler stellten sich und ihr Lebensumfeld einander vor. Gute Voraussetzungen für ein gelungenes Austauschprogramm. Bereits die Hinfahrt versprach Spannung. Zunächst mit dem Zug von Göppingen über Stuttgart nach München. Dort startete gegen Mitternacht der Nachtzug in Richtung ungarische Hauptstadt Budapest. Zu viert oder gar zu sechst in den Schlafabteilen untergebracht, erlebten wohl die meisten ihre erste Nacht auf Schienen. Spannend war’s allemal, wenngleich die Nachtruhe vielleicht ein bisschen darunter gelitten hat. Am nächsten Morgen gegen 10:00 Uhr fuhr der Nachtzug am Budapester Bahnhof ein. Noch etwas müde musste das Schlafabteil für die letzte Etappe nach Székesfehérvár verlassen werden. Dort erwartete die Schülerinnen und Schüler zusammen mit ihren Begleitlehrerinnen, Schulleiterin Frau Singer-Luschka und zweite Konrektorin Frau Kilgus, ein herzlicher Empfang. Nach dem „digitalen“ Kennenlernen in den letzten Wochen, stand nun endlich der persönliche Kontakt und die Aufnahme in die ungarischen Gastfamilien an. Ein Glücksfall, wie sich herausstellen sollte. In den Gastfamilien erlebten die Schülerinnen und Schüler unserer ASR eine von Herzlichkeit geprägte Woche in Gmünds Partnerstadt. Von Heimweh war schnell nichts mehr zu spüren, denn es war für die Jugendlichen aus Schwäbisch Gmünd wie eine Aufnahme in eine Familie auf Zeit. Eine Herausforderung war anfangs, dass Gespräche weitgehend auf Englisch geführt werden mussten. Was aber rückblickend als große Bereicherung für jeden Einzelnen zu werten ist. Eine tolle Woche nahm ihren Anfang. Die Lehrkräfte des Lánczos Kornél Gimnáziums hatten sich mit ihren Schüler*innen ein abwechslungsreiches Programm für ihre Gäste überlegt, damit diese rund um Székesfehérvár möglichst viele unterschiedliche Eindrücke sammeln konnten. Es wurden Spiele in der freien Natur organisiert und zusammen viel Sport getrieben. Eine Stadtrallye eröffnete zahlreiche Einblicke in Gmünds Partnerstadt, was bei einem Empfang im Rathaus seinen Höhepunkt fand. Einen Tag verbrachte die gesamte Gruppe in der ungarischen Hauptstadt Budapest mit Führung im Parlamentsgebäude und - sicher eines der Highlights - mit einer Shopping-Tour am Nachmittag. Auch ein Badeausflug an den Balaton, den Plattensee, stand auf dem Programm. Schon recht angenehme Badetemperaturen luden zum Sprung ins kühle Nass und viel Spaß am See ein. Kein Schüleraustausch ohne Schulbesuch. Da am Lánczos Kornél Gimnázium in der Austauschwoche jedoch Projektarbeit angesagt war, beschränkte sich der Unterrichtsbesuch etwas von selbst. Trotzdem konnten die Gmünder Schüler*innen einen Einblick in das ungarische Gymnasium gewinnen und erarbeiteten zusammen mit den ungarischen Schüler*innen eine kleine digitale Präsentation. Auf großes Interesse stieß auch der schuleigene Radiosender mit eigenem Studio. Eine Besonderheit, die wohl kaum eine andere Schule zu bieten haben wird. Viel zu schnell neigte sich die Austauschwoche dann auch schon wieder dem Ende zu. Ein gelungener Abschlussabend sollte den Besuch in Székesfehérvár noch abrunden, bevor schon wieder der Abschied anstand. Wohlwissend und mit Vorfreude auf den „Gegenbesuch“ im Herbst in Schwäbisch Gmünd, für den die Planungen bereits laufen. Noch einmal eine Fahrt mit dem Nachtzug zurück in die Schwäbisch Gmünder Heimat, die Pfingstferien und selbstverständlich in die eigene Familie, mit der nun die vielen schönen Eindrücke aus einer Woche in Gmünds ungarischer Partnerstadt geteilt werden dürfen. „Ein wirklich gelungener Auftakt zu einem hoffentlich über viele Jahre bestehenden Austauschprogramm zwischen dem Lánczos Kornél Gimnázium in Székesfehérvár und der Adalbert-Stifter-Realschule in Schwäbisch Gmünd“, so schwärmt Konrektorin Frau Kilgus und freut sich mit den Schüler*innen auf eine Fortsetzung!
Von März bis April diesen Jahres waren im Landratsamt Aalen im Rahmen der Schulkunst-Ausstellung „Natur + Zeit“ auch 19 Kunstwerke von Schülerinnen und Schülern der Klasse 9b zu sehen. Die Thematik wurde dabei von den Schülerinnen und Schülern auf vielfältige Art und Weise im Kunstunterricht mit der betreuenden Kunstlehrerin Frau Teufel umgesetzt. Es entstanden sowohl großformatige Zeichnungen mit Finelinern als auch mit Tusche und Schablonen gearbeitete farbige Acrylbilder. Ein Werk der Aalener Ausstellung, mit dem Titel "Mondnacht", wurde von der Jury als herausragend gewürdigt. Das Bild unserer Schülerin Alice Monteiro wird daher ab September im Kunstmuseum Stuttgart bei der Landeskunstausstellung präsentiert werden.
Herzlich Wilkommen an der ASR! Auch dieses Jahr lädt die ASR alle interessierten Eltern und Kinder zum Informationstag ein. Am Donnerstag, den 6. Februar, ab 17:00 öffnet die ASR die Türen für Sie und gibt Ihnen die Möglichkeit, anhand umfassender Angebote die Schule kennenzulernen. Treffpunkt: 17:00 gemeinsamer Beginn in der Sporthalle Langeweile kommt bei uns nicht auf. Mit Aktivitäten, Experimente, Spiele und vielem mehr können Ihre Kinder unter anderem unseren Musik- und Medienzug, die Naturwissenschaften und Sprachen kennenlernen. Interesse geweckt? ;) Dann kommen Sie vorbei, die ASR freut sich Sie begrüßen zu dürfen.
Sie möchten Ihr Kind an der ASR anmelden? Die Schulanmeldung findet am 10. und 13. März von 8:00- 16:00 Uhr statt. Vereinbaren Sie hier einfach einen Termin in unserem Sekretariat Um Ihnen eine schnellere und präzisere Anmeldung zu gewähren bringen Sie bitte das nachfolgende Anmeldeformular ausgefüllt mit --> (2023_02_Anmeldung_nur_Klasse_5.pdf) Vielen Dank - wir freuen uns auf Sie.
Schule ist mehr als nur Wissensvermittlung, denn nur wer sich in einer Gruppe wohlfühlt und einen guten Umgang mit anderen pflegt, der kann freudig und erfolgreich lernen. Das hat die Schulgemeinschaft der Adalbert-Stifter-Realschule schon lange erkannt und darum ist ein regelmäßiges Sozialkompetenztraining mit den beiden Schulsozialarbeiterinnen Fanny Kostrowski und Sabrina Lenz dort ein fester Bestandteil des Bildungskonzepts. „Über ein gelingendes Miteinander in der Schule ausschließlich zu sprechen, wäre als wenn man Musik-Unterricht nur in der Theorie lernen würde“, meint Klassenlehrerin Petra Hügel begeistert. „Wichtige Schlüsselqualifikationen werden beim gemeinsamen Tun wie automatisch eingeübt und sorgen sogar im Unterricht für eine bessere Lernatmosphäre“ erzählt sie weiter. Auch das Team der Schulsozialarbeiterinnen kann davon ein Lied singen, denn die bessere Stimmung in der Klasse wirkt sich auch auf das Verhalten der Schülerinnen und Schüler im Pausenhof aus und die Erfahrung, dass man gemeinsam Erstaunliches schaffen kann und sich dabei selbstwirksam als Teil des Ganzen zu erfahren, vermittelt den Kindern das nötige Selbstvertrauen und Durchhaltevermögen - auch fürs Leben.