Förderverein der Adalbert-Stifter-Realschule Schwäbisch Gmünd e.V.
WERDE MITGLIED IM FÖRDERVEREIN
Schulalltag mal ganz anders. Einen ganzen Vormittag durften alle 9. Klassen und die Klasse 8e der Adalbert-Stifter-Realschule handwerklich tätig sein. Es wurde gebacken, gekocht, gegärtnert, gesägt, geschmirgelt und vieles mehr. Die Rede ist vom sogenannten „Handwerkertag“, der auch dieses Jahr wieder an der ASR stattfand. Dort stellten zahlreiche lokale Handwerksbetriebe ihre Berufe vor. Nicht nur theoretisch, sondern mit vielen Möglichkeit für die Schülerinnen und Schüler, sich handwerklich auszuprobieren. Klassenzimmer wurden zu Werkstätten, im Musiksaal standen zwei Motoren, in einem weiteren Zimmer wurden Haare geschnitten und gefärbt, andere Schüler kreierten tolle Fußmatten.
Bereits 2022 hat solch ein Handwerkertag schon stattgefunden. Die damaligen Erfahrungen waren so gut, dass man dieses Konzept gerne beibehalten und wiederholen wollte. So konnten Birigt Pollex, Bildungsbegleiterin und Claudia Kilgus, 2. Konrektorin an der ASR, welche für die Organisation und Durchführung verantwortlich waren, 13 verschiedene Betriebe für den Tag gewinnen, die insgesamt 15 verschiedene Berufe vorstellten.
Der Vormittag war in 3 Zeitblöcke unterteilt, so dass die 150 Schülerinnen und Schüler in drei verschiedene Ausbildungsberufe hineinschnuppern konnten. Es gab theoretische Informationen zum Ausbildungsberuf, im Vordergrund stand jedoch das praktische Tun und Handeln der Schülerinnen und Schüler.
Am Ende des Tages waren glückliche und stolze Schülerinnen und Schüler zu sehen, welche die Schule unter anderem mit ihren selbst geschreinerten Bilderrahmen, einer selbstgefertigten Metallbox, leckeren Fruchtherzen und vielem mehr verließen. Die Kombination aus Berufsinformationen, der Möglichkeit, Fragen an Meister und Auszubildende zu stellen sowie dann selbst praktisch zu handeln, war ein voller Erfolg!
In der Schule zeigt sich immer mehr, dass viele Schülerinnen und Schüler wenig über verschiedene Ausbildungsberufe wissen und deshalb nach ihrem Abschluss eine weiterführende Schule besuchen wollen, da sie dieses System bereits kennen. Dieser Weg ist jedoch für viele nicht der richtige und deshalb ist der Handwerkertag von immenser Wichtigkeit, um der Schülerschaft Ausbildungsberufe näher zu bringen, konkrete und praktische Einblicke zu gewähren und den eigenen Horizont zu erweitern.
Auch Klaus Arnholdt, Leiter des Amtes für Bildung und Sport, und Hermine Nowottnick, Sachgebietsleiterin des Bildungsbüros, konnten bei einem gemeinsamen Rundgang gemeinsam mit allen Betrieben sowie der teilnehmenden Schülerschaft ins Gespräch zu kommen. Das Fazit aller Beteiligten ist eindeutig: Ein sehr gelungener und gewinnbringender Tag für alle Seiten! Die teilnehmenden Betriebe freuten sich ebenso über die gelingende Premiere und äußerten bereits ihre Bereitschaft, beim nächsten Mal wieder dabei zu sein. So freut sich die ASR auf den nächsten Handwerkertag mit vielen Beteiligten!
Beim Handwerkertag 2024 an der Adalbert-Stifter-Realschule haben folgende Betriebe teilgenommen: Bäckerei Berroth (Fachverkäufer/in, Bäcker/in und Konditor/in), Elektro Wamsler (Elektriker/in), Flaschnerei Zeman (Flaschner/in), Friseursalon Hofielen (Friseur/in), Stadtverwaltung Schwäbisch Gmünd (Gärtne/in, KfZ Mechatroniker/in und Tischler/in), Küchen Leicht (Holzmechaniker/in), Hotel am Remspark (Restaraurant- und Hotelfachmann/frau + Koch/Köchin), Alfred Kolb Bau (Maurer), Schuhmacherei Orthopädie Breyer (Maßschuhmacher/in), Schwenk Raumausstattung (Raumausstatter/in).![]()
Die Ethikschüler der Klassen 8a und 8d der Adalbert-Stifter- Realschule beschäftigten sich dieses Schuljahr im Rahmen des Philo-Cafés - gemeinsam mit ihrer Lehrerin Agnes Rimkus - mit dem vielfältigen und fesselnden Thema "Künstliche Intelligenz". Im Fokus stand die Frage:
„KI - Künstliche Intelligenz - Fluch oder Segen?“
Die Gruppe untersuchte die Auswirkungen der KI auf unser tägliches Leben und diskutierte Veränderungen in Schulen und Arbeitswelten. Es wurden Überlegungen zu neuen Berufen angestellt, Partnersuche und Themen wie Robotertechnik, autonomes Fahren und der Einsatz von Drohnen im militärischen Bereich beleuchtet.
In interessanten Beiträgen, Filmen, künstlerisch gestalteten Collagen mit KI sowie einigen Sketchen präsentierten sie sich ihrem Publikum.
Musikalisch umrahmt wurden die Darbietungen von Herrn Flum und seiner Musiktruppe.
Die Gruppe ist sich einig, dass das Leben in unserer Gesellschaft allmählich ganz schön kompliziert wird. Früher zum Beispiel reichte es vollkommen aus, wenn man einen Beruf erlernt hatte. Heutzutage jedoch muss man flexibel sein, Kompetenzen beherrschen, mit welchen man neues Wissen möglichst schnell aufnehmen kann. Denn: Was heute noch gültig ist, ist morgen vielleicht schon wieder 'out'.
Lauter wichtige Fragen werden gestellt und sie sind sich einig, dass es ein Segen ist, in einer Zeit zu leben, wo sie all diese Frage stellen dürfen. Aber: Es sind verdammt viele Fragen und der Tag hat nur 24 Stunden. Es bräuchte Zeit und Ruhe, um sich um alles zu kümmern. Die Gruppe fürchtet sich vor Überforderung und denkt auch darüber nach, ob diese Überforderung nicht auch aggressiv macht. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass der Ton um uns herum sehr rau geworden ist. Alle sind sich einig, dass die ständig neuen Herausforderungen unheimlich viel Druck ausüben und es kein Wunder ist, wenn sich der Druck mal entlädt und manche explodieren.
Deshalb das Plädoyer der Gruppe: „Jeder Tag hat nur 24 Stunden und wir müssen uns entscheiden, was wirklich wichtig ist und Vorrang hat. Es bleibt kompliziert, und es müssen immer viele Entscheidungen getroffen werden, aber der Reihe nach und ohne Überforderung. So kommen wir zwar langsamer voran, aber hoffentlich auch besser"
Wir kriegen das hin, denn es ist unsere Zukunft!
Im Rahmen der Zertifizierung der Uhlandschule Bettringen zur musikbetonten Grundschule, welche ja von der ASR aktiv unterstützt wird, fand ein beeindruckender Musik-Projekttag auf dem Schulcampus Strümpfelbach statt. Nach der Begrüßung durch Schulleiterin Adelheid Singer-Luschka, Konrektor Wilfried Morschl und die Musiklehrkräfte der ASR, bekamen die Viertklässler der Uhlandschule eine exklusive Erlebnisführung, bevor sie in zwei Gruppen eingeteilt selbst aktiv in die vielfältige Welt der Musik eintauchen durften. Neben der Vorstellung einer waschechten Klassenband und der dazugehörigen Instrumente gab es für die Nachwuchsmusiker die Möglichkeit die Musikinstrumente zu erkunden und ausprobieren. Von Klavier, Schlagzeug, Trompete, Posaune und Horn bis zu Querflöte, Saxofon, Gitarre und Geige war alles dabei und es machte den Kindern sichtlich Spaß, unter Anleitung der älteren ASR-Schüler die ersten Töne zu produzieren. Im zweiten Musiksaal bestand die Möglichkeit mit Tablets Musik zu machen. In der App "Garage Band" konnten für einzelne Instrumente Tonspuren erstellt werden, die dann zusammen abgespielt ein Musikstück ergaben. Zur Erinnerung an diesen erlebnisreichen Tag bekamen alle noch ein kleines Geschenk, bevor die Viertklässler zufrieden und voller neuer Eindrücke wieder den Weg zur Uhlandschule antraten.
Einen Schultag der ganz besonderen Art hatte die Klasse 5c mit ihren Klassenlehrerinnen Frau Krieg und Frau Rieger.
Gemeinsam ist die Klasse von der Schule in die Stadt Richtung Marktplatz gelaufen,um einen Vormittag auf der Eisbahn der Stadt Schwäbisch Gmünd zu verbringen. Die Schülerinnen und Schüler hatten viel Spaß beim gemeinsamen Eislaufen mit der Klasse und genossen die Zeit zusammen. Ein besonderes Highlight war die persönliche Begrüßung des Oberbürgermeisters Herr Arnold, der die Klasse persönlich aus dem Fenster seines Büros begrüßt hatte.
Im Rahmen des Unterrichtsfaches AES (Alltagskultur, Ernährung und Soziales) führte die Klasse 7a/e ein beeindruckendes Nähprojekt durch. Die Schülerinnen und Schüler nähten gemeinsam sogenannte „Muttertücher“ für Frühgeborene. Diese Tücher bestehen aus weichem Stoff und werden von der Mutter auf der Haut getragen, wodurch sie den unvergesslichen Geruch der Mutter annehmen. Die Muttertücher werden in den Brutkasten des Frühgeborenen gelegt, um eine konstante Verbindung zwischen dem Kind und seiner Mutter zu ermöglichen. Die prägende Wirkung des mütterlichen Geruchs auf den Muttertüchern trägt dazu bei, dass sich die Frühgeborenen wohler und geborgener fühlen. Der Höhepunkt des Projekts war ein Besuch in der Frühgeborenenstation des Stuferklinikums in Schwäbisch Gmünd. Bei einer feierlichen Übergabe der selbstgefertigten Muttertücher erhielten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Einblicke in das Thema Frühgeborene, sondern wurden auch durch die Station geführt.
Abgesehen von der Erfahrung des sozialen Engagements erhielten die Schülerinnen und Schüler zudem einen Einblick in den Beruf der Pflegefachfrau bzw. des Pflegefachmanns. Am Ende des Projekts konnten sie mit Stolz auf ihre Leistung zurückblicken und waren erfüllt von der positiven Wirkung, die dieser Beitrag für die Frühgeborenenstation hatte.
Auch dieses Jahr präsentierte der Medienzug der ASR (10c) tolle Abschlussbilder die sich sehen lassen können.
Bewertet wurden die Bilder der folgenden Kategorien: "Kunterbunt", "Schwarz-Weiß", "Optische Täuschung", "Tiefenunschärfe", "Kontrast" und "Symmetrie"
Ein völlig neuartiges pädagogisches Konzept findet man ab diesem Schuljahr an der Adalbert-Stifter-Realschule. Neben den etablierten Musik- und Medienzügen gibt es dort neuerdings auch sogenannte „AKTIV-Klassen“. Dabei stehen die Anfangsbuchstaben des Worts AKTIV für „Abenteuer erleben“, „Kreativität entfalten“, „Teamgeist entwickeln“, „Interessen entdecken“ und „Verantwortung erfahren“. Beginnend mit der Klasse 5a werden die Schüler in konkreten Projekten auf die vielfältige Lebenswelt vorbereitet und auch das soziale Miteinander wird gestärkt. Es gibt Aktionen rund um den Schulgarten, in dem Kräuter angebaut und Stauden gepflanzt, aber auch gemeinsame Grill-Aktionen durchgeführt werden und viele weitere erlebnispädagogische Ansätze. Die Kinder klettern und sichern sich dabei gegenseitig und viele von ihnen bekommen zum ersten Mal das Gefühl, dass sie mit ihrem Beitrag Teil eines großen Ganzen sein können. Sie lernen bei Aktivitäten wie Street-Football fair miteinander umzugehen und im Team zu arbeiten. Auch die Themen Gleichheit und Unterschiedlichkeit werden in Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeit der Schule kindgerecht aufgegriffen und produktiv umgesetzt. „Sich erfolgreich in solchen Lernsituationen zu erleben, motiviert die Kinder für den normalen Unterrichtsalltag“, sind die Pädagoginnen und Pädagogen der ASR überzeugt. So muss Schule sein, um auf Augenhöhe für alle Beteiligten gewinnbringende Effekte zu erzielen. Mehr Informationen rund um die Neigungsklassen an der Adalbert-Stifter-Realschule gibt es auch am großen Infotag am 29.1.24 um 17 Uhr.
Auch dieses Jahr schaut die 10er Klasse des Medienzugs durch die Linse.
ISO, Verschlusszeut, Blende und Co. - die Einstellungen sind oftmals nicht so einfach - doch gemeistert haben es alle!
Die Veröffentlichung der "Big Pictures 24" wird in zwei Wochen sein - seien sie gespannt auf tolle Fotografien der 10c.
Adalbert-Stifter-Realschule
Scheffoldstraße 104
73529 Schwäbisch Gmünd
Tel.: +49 (7171) 6034730
E-Mail: poststelle@asr-gd.de